{"id":4506,"date":"2022-10-23T11:41:41","date_gmt":"2022-10-23T09:41:41","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/ruhig-und-klar\/"},"modified":"2022-10-23T11:43:13","modified_gmt":"2022-10-23T09:43:13","slug":"composed-and-clear","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/composed-and-clear\/","title":{"rendered":"Composed and clear"},"content":{"rendered":"<p><em>Und in diesen Tagen stand Petrus im Kreis der Br\u00fcder auf &#8211; es waren etwa hundertzwanzig Personen versammelt &#8211; und sprach: Br\u00fcder! Das Schriftwort musste in Erf\u00fcllung gehen, das der heilige Geist einst durch den Mund Davids gesagt hat \u00fcber Judas, der zum Anf\u00fchrer derer geworden ist, die Jesus verhafteten, da er ja zu uns geh\u00f6rte und am gleichen Dienst teilhatte. Dieser kaufte von dem Lohn f\u00fcr seine Untat ein Grundst\u00fcck; dort st\u00fcrzte er, riss sich den Leib auf, und alle seine Eingeweide quollen heraus. Und das wurde allen Bewohnern Jerusalems bekannt; von daher heisst jenes Grundst\u00fcck in der Sprache der Einheimischen Hakeldama, das heisst &#8216;Blutacker&#8217;. Es steht n\u00e4mlich geschrieben im Buch der Psalmen: Sein Geh\u00f6ft bleibe leer, und niemand wohne dort, und: Sein Amt erhalte ein anderer. Es muss also einer von den M\u00e4nnern, die uns begleitet haben die ganze Zeit, da Jesus, der Herr, bei uns ein und aus ging, vom Tag der Taufe durch Johannes bis zu dem Tag, da er von uns weg in den Himmel aufgenommen wurde, mit uns Zeugnis von seiner Auferstehung ablegen &#8211; einer von diesen hier. Da stellten sie zwei auf, Josef, genannt Barsabbas, mit dem Beinamen Justus, und Matthias. Und sie beteten: Du, Herr, der du die Herzen aller kennst, zeige uns, welchen von diesen beiden du erw\u00e4hlt hast, diesen Dienst zu \u00fcbernehmen, das Apostelamt, von dem sich Judas abgewandt hat, um dorthin zu gehen, wo sein Platz ist. Und sie zogen das Los, und das Los fiel auf Matthias. Und er wurde zu den elf Aposteln hinzugew\u00e4hlt. <\/em><em>Apg 1,15-26<\/em><!--more--><\/p>\n<p>Eine Gemeinschaft, die im Geheimnis der Gegenwart zentriert ist, energetisiert. Bereits das gemeinsame Singen oder musizieren macht dies sp\u00fcrbar. Ist der Fokus der Gemeinschaft indes auf die Stille gerichtet, wird die Erfahrung noch unfassbarer, noch innerlicher. Wer mit andern betet oder meditiert, kennt dies bestens. Die Sammlung in der Gegenwart Gottes schafft eine verdichtete Atmosph\u00e4re. Die Nebel lichten sich. Klarheit und Weite entstehen. Die Materie wird durchsichtig. Im energiegeladenen Nichts kristallisieren sich neue Formationen, und auf einmal bricht ein Impuls auf, der Durchblick und Einsicht gibt. Eine solche Erfahrung bedarf keiner Erkl\u00e4rung. Sie ist evident. Doch wer die Br\u00fccke zur ihr auch nur einmal \u00fcberschritten hat, kommt ohne Stigma nicht zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Die unfassbare Wucht eines solchen Ereignisses brennt sich ein. Die Gedanken kehren immer wieder zu ihm zur\u00fcck. Sie wollen verstehen, was sich nicht verstehen l\u00e4sst. Und die Sehnsucht dr\u00e4ngt hin zu jenem Moment, der war und nicht mehr ist und doch jeden Moment geschehen will. Deshalb tut gut, sich in der Gegenwart Gottes mit anderen Menschen zu sammeln, sich auf jene Grenzerfahrung einzulassen und das Stigma zu tragen, das immer tiefer l\u00e4utert und verwandelt. Die Verletzung, die es hinterl\u00e4sst, ist doch nichts als Heilung \u2013 Heilung vom Ego, vom Eigenwillen, vom Festhalten an sich selbst.<\/p>\n<p>Abschiedssituationen zeigen dies exemplarisch. Wer sich von einem geliebten Menschen verabschieden muss, weiss eine verst\u00e4ndnisvolle Gemeinschaft zu sch\u00e4tzen. Sie macht ihm sp\u00fcrbar, dass er getragen ist. Eine solche Gemeinschaft bedarf keiner grossen Worte. Viel wichtiger ist die Offenheit f\u00fcr die eigene und fremde Verletzlichkeit, Vertrauen mitten in der Verg\u00e4nglichkeit, eine Liebe, die nicht gernhaben und festhalten will, sondern aus der Ewigkeit kommt und sich in die Zeit verschenkt. In der Gegenwart Gottes ist all dies gegeben \u2013 von selbst. Ohne Anstrengung, ohne Wenn und Aber. Sie macht zwar den Schmerz des Abschieds nicht r\u00fcckg\u00e4ngig, aber sie macht mit dem grundlosen Grund vertraut, der das Geheimnis der Gegenwart ist, und sie macht sp\u00fcrbar, dass aus diesem Grund Heilung, G\u00fcte und Weisheit kommen und dass eine neue Zeit entsteht.<\/p>\n<p>Unser Predigttext f\u00fchrt uns zu einer solchen Situation. Lukas erz\u00e4hlt, dass der auferstandene Jesus nach vierzig Tagen in den Himmel emporgehoben und von einer Wolke aufgenommen wird. Den Blicken der J\u00fcnger ist er nun entzogen, der Abschied ist geschehen. Auf Geheiss zweier Engel kehren sie nach Jerusalem zur\u00fcck und sammeln sich im Obergemacht eines Hauses. Die Apostel sind da, auch die Frauen sowie die Mutter und Geschwister von Jesus. Hier bilden sie eine Gemeinschaft, die \u2013 wie Lukas schreibt \u2013 einm\u00fctig am Gebet festh\u00e4lt. Im Abschied vom entschwundenen Jesus suchen sie die Gegenwart Gottes, und in dieser sind sie getragen.<\/p>\n<p>Nun erz\u00e4hlt Lukas, dass in dieser Gemeinschaft ein neuer Impuls aufbricht. Dieser Impuls mag sich zwar der Gegenwart Gottes verdanken, doch zeigt er sich unter den konkreten historischen und damit immer auch fragw\u00fcrdigen Bedingungen der jeweiligen Situation: Eine grosse Gruppe von etwa 120 Personen sei versammelt. Nach j\u00fcdischem Verst\u00e4ndnis braucht es zehn Menschen f\u00fcr einen Gottesdienst. Jesus hat zw\u00f6lf Apostel berufen, und Lukas geht davon aus, dass sie die zw\u00f6lf St\u00e4mme Israels repr\u00e4sentieren. Diese Gruppe von etwa 120 Personen bildet also f\u00fcr Lukas den Samen des neuen Israel \u2013 jenes Israel, das sich aus dem Judentum herausl\u00f6st, eine eigene, christliche Identit\u00e4t sucht und f\u00fcr sich in Anspruch nimmt, die Verheissungen des alten Israels weiterzutragen und zu feiern. Die Gemeinde, die Lukas beschreibt, ist noch klein und schwach, doch sein Verst\u00e4ndnis des neuen Israels hat es in sich. Im Laufe der Kirchengeschichte wird es zur Grundlage jenes Narrativs, das die Verheissungen des alten Israel nicht im Judentum, sondern in der Kirche in Erf\u00fcllung gehen sieht. Dieses Narrativ hat dem Judentum durch die Kirche \u00fcber die Jahrhunderte immenses Leid verursacht. Um dies nicht zu wiederholen, m\u00fcssen wir uns im Klaren sein, dass das Judentum das Recht auf seine eigene Interpretation seiner Verheissungen hat und dass diese nicht von der Kirche vereinnahmt werden d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Lukas erz\u00e4hlt, dass der Impuls, der in der betenden Gemeinschaft entsteht, Petrus erfasst. Petrus f\u00e4llt nach Lukas bereits zu Jesu Lebzeiten immer wieder auf (Lk 5,4-11; 8,45; 9,20.33 u.a.). In unserem Predigttext beschreibt er ihn als denjenigen, der im Kreis der Br\u00fcder bzw. der 120 Personen als erster das Wort ergreift und F\u00fchrung \u00fcbernimmt. Das personelle Vakuum, das durch die Himmelfahrt Jesu entstanden ist, wird also rasch durch die feiernde Gemeinschaft, die Apostel und Petrus als neuer Leitfigur gef\u00fcllt. Dieser Kreis illustriert den personellen Neuanfang nach der Himmelfahrt Jesu.<\/p>\n<p>Petrus wendet sich mit einer kurzen Ansprache an die anwesenden Menschen. Ihm ist wichtig, dass der Kreis der zw\u00f6lf Apostel neu konstituiert wird und das neue Israel personell eine verl\u00e4ssliche Grundlage erh\u00e4lt. Er beruft sich dazu ausdr\u00fccklich auf die Schrift. Denn es m\u00fcsse in Erf\u00fcllung gehen, was der Heilige Geist durch den Mund Davids gesagt habe. Seine Referenzen sind hier Ps 69 und Ps 109. F\u00fcr ihn steht ausser Zweifel, dass Gott ebenso in David wie in seiner aktuellen Situation gegenw\u00e4rtig ist. Der Heilige Geist ist Inbegriff dieser Gegenwart Gottes. Ist Gott gegenw\u00e4rtig, k\u00f6nnen die alten Psalmen neu sprechen und die aktuelle Situation interpretieren. Petrus nimmt dies in Anspruch und versucht, sein Anliegen als Erf\u00fcllung dieser Verheissung darzustellen.<\/p>\n<p>Das Problem, das sich ihm zun\u00e4chst stellt, heisst Judas. Auf dem Hintergrund seiner Deutung der Psalmen ist dies freilich kein echtes Problem, sondern die Erf\u00fcllung dessen, was im Psalter angek\u00fcndigt worden ist. Denn Judas sei zwar einer der Zw\u00f6lf gewesen und zum Anf\u00fchrer derer geworden, die Jesus verhaftet haben. Er habe sich vom Lohn f\u00fcr seine Untat ein Grundst\u00fcck gekauft, doch sei er dort t\u00f6dlich verungl\u00fcckt. Das sei in Jerusalem bekannt geworden, und deshalb sei dieses Grundst\u00fcck fortan \u2013 wie Ps 69,26 vorhergesagt habe \u2013 unbewohnt geblieben. Lukas beruft sich also auf eine Geschichte \u00fcber dieses Grundst\u00fcck, die ihm \u00fcberliefert worden ist, interpretiert sie als Erf\u00fcllung eines Psalmworts und legt sie Petrus bei dessen Antrittsrede in den Mund. Ihm liegt offenbar viel daran, den Worten von Petrus Glaubw\u00fcrdigkeit zu verleihen, und er scheut sich nicht davor, f\u00fcr diesen Zweck eine fiktive Geschichte von Judas zu erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Dies gilt auch f\u00fcr die Fortsetzung. Mit Rekurs auf Ps 109,8 legt Lukas Petrus in den Mund, dass die Position, die Judas innegehabt hat, von einem andern \u00fcbernommen werden soll. Es m\u00fcsse jemand sein, der Jesus von dessen Taufe bis zu dessen Himmelfahrt begleitet habe und Zeuge von dessen Auferstehung sei. In der Folge werden zwei M\u00e4nner zur Wahl aufgestellt, die offenbar die geforderten Kriterien erf\u00fcllen: Josef Barsabbas und Matthias. Die Entscheidung wird nicht als Kampfwahl durchgef\u00fchrt. Vielmehr sammeln sich die anwesenden Menschen im Gebet und bitten Gott zu zeigen, welcher der Richtige sei. Sie ziehen das Los, und dieses f\u00e4llt auf Matthias. Dieser wird nun zu den elf Aposteln hinzugez\u00e4hlt, und der Kreis der Zw\u00f6lf ist wieder komplett. Die Fiktion vom Zw\u00f6lferkreis als dem Ursprung des neuen Israels ist damit f\u00fcr Lukas wieder hergestellt, und die personelle Grundlage f\u00fcr die neue Epoche nach der Zeit Jesu ist gelegt.<\/p>\n<p>Aus heutiger Sicht werden wir der Darstellung der Urgemeinde, wie sie Lukas inszeniert, mit der n\u00f6tigen Differenziertheit begegnen. Lukas schreibt in den 80-90er Jahre des 1. Jahrhunderts. Er bem\u00fcht sich zwar, wie er ausdr\u00fccklich festh\u00e4lt, um eine historische Darstellung (Lk 1,1-4), doch ist diese offensichtlich von seinen theologischen Intentionen geleitet. Wie er die Urgemeinde beschreibt und was er Petrus in den Mund legt, mag in der Zeit, in der er geschrieben hat, plausibel sein, historisch ist es wenig glaubw\u00fcrdig. Interessant ist hier deshalb nicht so sehr die Frage, wie sich die Urgemeinde nach dem Tod Jesu tats\u00e4chlich neu konstituiert hat. Spannender ist vielmehr, wie wir die fiktive Darstellung von Lukas heute verstehen wollen.<\/p>\n<p>Lukas ist offensichtlich wichtig, die Urgemeinde nach dem Weggang Jesu als betende, meditierende Gemeinschaft darzustellen, die einm\u00fctig verbunden ist, auf die Gegenwart Gottes h\u00f6rt und in dieser agiert. Auf diese Weise sammelt sie ihre Kr\u00e4fte, ist in der Lage, die Ereignisse rund um Judas zu verarbeiten und sich selbst personell neu zu konstituieren. Aussenwirkung will sie noch keine erzielen. Der Impuls dazu wird erst in dem wenig sp\u00e4ter kommenden Pfingstereignis erfolgen. Jetzt geht es einzig und allein darum, festzuhalten, was diesem vorausgeht: die Sammlung in der Gegenwart Gottes.<\/p>\n<p>Auch wenn diese Darstellung historisch fiktiv sein mag \u2013 theologisch ist sie durchaus bedenkenswert. Wir leben heute in einer Zeit, die gelegentlich als postkirchlich oder gar als postchristlich bezeichnet wird. Die christliche Geschichte ist nicht mehr die grosse Leitnarration, die unsere Kultur und Gesellschaft steuert, wie sie dies in vergangenen Jahrhunderten getan hat. Das postmoderne Lebensverst\u00e4ndnis geht vielmehr davon aus, dass eine Vielzahl von Leitnarrationen miteinander im Wettbewerb stehen, dass diese unterschiedlichen Perspektiven aufzeigen und dass es nicht mehr m\u00f6glich ist, die Wirklichkeit aus einer einzigen Perspektive zu sehen und leben. Die christlichen Kirchen sind deshalb gefordert, sich selbst nach dem Abschied von jener Zeit, in der das Christliche die Leitnarration gewesen ist, neu zu konstituieren.<\/p>\n<p>Zuweilen reagieren die Kirchen auf die ver\u00e4nderte Situation mit grosser Aufregung. Aktivismus ist in der westlichen Gesellschaft ein klassischer Reflex auf Ver\u00e4nderung: Man will helfen, das Problem l\u00f6sen, die Schwierigkeit beseitigen. Doch zeigt sich so sehr rasch das Problem der hilflosen Helfer: Sie helfen, um sich selbst zu helfen und die eigene Verunsicherung zu tarnen. Denn offensichtlich ist nicht mehr so klar, was christlicher Glaube heute sein kann und sein soll.<\/p>\n<p>Die Situation, von der Lukas erz\u00e4hlt, ist in vieler Hinsicht anders als die unsere heute. Doch auch wir stehen vor der Herausforderung, nach einer Zeit, in welcher die Leitfigur bzw. die Leitgeschichte klar war, zu kl\u00e4ren, was nun, nach deren Abschied, Glaube eigentlich ist. Die lukanische Fiktion der Urgemeinde k\u00f6nnte deshalb auch f\u00fcr uns eine \u00dcberlegung wert sein. Es ist nicht aufgeregter Aktivismus, der eine Glaubensgemeinschaft nachhaltig macht, es ist vielmehr deren Sammlung in der Gegenwart Gottes. B\u00fcndelt sie ihre Kr\u00e4fte in der Klarheit von Gottes Gegenwart, verzettelt sie sich nicht, biedert sich nicht an, verliert sich nicht im Vielen. Vielmehr findet sie jene G\u00fcte und Weisheit, die ihr Kraft gibt, den Weg weist, und auf die sie sich jeden Moment verlassen kann. Der Glaube der Zukunft muss ein Glaube sein, der sich ebenso im einzelnen Menschen wie als Gemeinschaft in der Gegenwart Gottes zu sammeln weiss und auf diese Weise ruhig und klar, frei und weit ist. Beten wir also, dass wir in Gottes Gegenwart ankommen und von ihr energetisiert werden. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 23. Oktober 2022 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/1023-Apg-1.15-25.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Und in diesen Tagen stand Petrus im Kreis der Br\u00fcder auf &#8211; es waren etwa hundertzwanzig Personen versammelt &#8211; und sprach: Br\u00fcder! 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