{"id":4398,"date":"2022-10-16T12:52:14","date_gmt":"2022-10-16T10:52:14","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/ein-neues-buch-2\/"},"modified":"2022-10-17T20:38:36","modified_gmt":"2022-10-17T18:38:36","slug":"a-new-book","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/a-new-book\/","title":{"rendered":"A new book"},"content":{"rendered":"<p><em>In meinem ersten Buch, lieber Theophilus, habe ich berichtet \u00fcber alles, was Jesus zu tun und zu lehren begonnen hat, bis zu dem Tag, da er seinen Aposteln, die er erw\u00e4hlt hatte, durch den heiligen Geist seine Weisung gab und in den Himmel aufgenommen wurde. Ihnen hat er nach seinem Leiden auf vielfache Weise bewiesen, dass er lebt: W\u00e4hrend vierzig Tagen hat er sich ihnen immer wieder gezeigt und vom Reich Gottes gesprochen. Apg 1,1-3<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>\u00dcberg\u00e4nge wollen dokumentiert sein. Wer Ver\u00e4nderungen nachvollziehen will, m\u00f6chte die einzelnen Schritte kennen, in denen sie stattfinden. Kennt man diese, steht man nicht pl\u00f6tzlich verst\u00e4ndnislos vor einer neuen, unbekannten Situation, sondern kann den Weg rekapitulieren, der zu dieser gef\u00fchrt hat, und begreifen, wie das Ergebnis zustande gekommen ist. Deshalb kann es hilfreich sein, selber eine entsprechende Dokumentation zu erstellen oder Zugriff zu haben auf eine, die von anderen angefertigt worden ist. Dies erleichtert die Integration der Ver\u00e4nderung in das eigene Leben und die Bereitschaft, sich auf die ver\u00e4nderte Situation einzulassen.<\/p>\n<p>In der modernen, beschleunigten Zeit \u00fcberst\u00fcrzen sich die Ver\u00e4nderungen, und diese werden durch die heute zur Verf\u00fcgung stehenden Medien aus unz\u00e4hligen Perspektiven dokumentiert, kommentiert und ausgewertet. Eine F\u00fclle von Informationen beschreibt eine F\u00fclle von Ver\u00e4nderungen und die Kombination beider schafft eine exponentiell wachsende Flut an Komplexit\u00e4t, die nicht mehr zu \u00fcberschauen ist. Verloren geht auf diese Weise eine von allen geteilte \u00d6ffentlichkeit. An ihre Stelle treten Filterblasen, in denen man sich seine subjektive Welt konstruiert. Mit Menschen, die zu dieser Blase geh\u00f6ren, teilt man seine Welt, doch der Blick f\u00fcr ein Ganzes ist verschwunden \u2013 enttarnt als Illusion einer fr\u00fcheren Zeit, die noch glaubte, das Ganze sehen zu k\u00f6nnen und dabei doch nur die dominanten Strukturen reproduzierte. Ein Leben in permanenten \u00dcberg\u00e4ngen ist heute Standard geworden.<\/p>\n<p>Geblieben ist indes die Frage, wo ich als Mensch bin, wenn ich mich st\u00e4ndig in \u00dcberg\u00e4ngen befinde. Gepr\u00e4gt von meiner Vergangenheit und ausgerichtet auf meine Zukunft, hechle ich meiner Zeit hinterher. Ich versuche das Flugzeug, das mich in das Kommende bringt, zu erwischen, doch das Gep\u00e4ck, das ich mitschleppe, steht mir im Weg. Ich m\u00fcsste sortieren, was ich mitnehmen und was ich zur\u00fccklassen m\u00f6chte, kl\u00e4ren, wohin ich fliege und herausfinden, wozu ich \u00fcberhaupt tue, was ich tue. Doch dazu brauche ich einen ruhigen Moment \u2013 einen Moment, um mir die \u00dcberg\u00e4nge bewusst zu machen, in denen ich mich befinde, einen Moment, um mich zu orientieren, einen Moment, um mir klar zu machen, wo ich eigentlich bin.<\/p>\n<p>Unser Predigttext illustriert einen solchen Moment der Orientierung. Er markiert den Beginn einer neuen Phase, mit der ein neues Buch aufgeschlagen wird. Der Autor bleibt indes derselbe. Die Tradition nennt ihn Lukas. Dieser Lukas hat zu Beginn seines Evangeliums festgehalten, dass auch er aufgrund von Dokumentationen anderer und nach eigenen, sorgf\u00e4ltigen Recherchen aufgeschrieben habe, was \u00abunter uns geschehen und in Erf\u00fcllung gegangen\u00bb sei. Er habe dies getan, um einem, wie er ihn nennt, \u00abverehrten Theophilus\u00bb die Zuverl\u00e4ssigkeit der Lehren aufzuzeigen, in denen er unterrichtet worden sei (Lk 1,1-4). Auf dieses \u00aberste Buch\u00bb nimmt er in unserem Predigttext ausdr\u00fccklich Bezug. Zu Beginn seines zweiten Buchs richtet er sich wiederum an den \u00ablieben Theophilus\u00bb, wie er ihn jetzt nennt. Doch sein Thema ist zun\u00e4chst der \u00dcbergang vom ersten zu seinem zweiten Buch.<\/p>\n<p>Lukas rekapituliert zun\u00e4chst, wor\u00fcber er in seinem ersten Buch geschrieben hat. Er habe berichtet \u00fcber alles, was Jesus zu tun und zu lehren begonnen habe. Um Jesus sei es ihm also gegangen. Ganz selbstverst\u00e4ndlich setzt er voraus, dass diese Figur nun bekannt sei. Deshalb verzichtet er darauf, sie n\u00e4her zu bestimmen. Stattdessen h\u00e4lt er fest, dass er den Anfang ihrer Taten und Lehre dokumentiere. F\u00fcr ihn ist klar, dass es sich lediglich um den Anfang handelt. Die Geschichte der Taten und Lehre Jesu geht noch weiter. Lukas erhebt keinerlei Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit, sondern signalisiert vielmehr Offenheit f\u00fcr weitere Informationen. Wie zu Beginn seines ersten Buchs stellt er sich allerdings als Historiker dar, der sich an das Beschreibbare h\u00e4lt: die Taten und Lehren. Theologische Reflexionen \u00fcber diesen Jesus stehen f\u00fcr ihn nicht im Vordergrund. Wie er am Anfang seines ersten Werks ebenfalls festgehalten hat, h\u00e4lt er sich an Berichte von Augenzeugen und Diener des Wortes (Lk 1,2). Seine Quellen sind also Worte von Menschen, die aufgrund eigener Anschauungen erz\u00e4hlt haben. Sein erstes Buch hat deshalb die Ereignisse bis zur Himmelfahrt Jesu erz\u00e4hlt. Die Zeit Jesu endet f\u00fcr ihn nicht bei dessen Tod, sondern dauert bis zu jenem Augenblick, in welchem er als Auferstandener den Blicken der Augenzeugen entschwindet. Erst dann beginnt f\u00fcr Lukas die neue Zeit.<\/p>\n<p>Dennoch \u00fcberlappen sich diese Zeiten. Denn Jesus hat Apostel erw\u00e4hlt, und diesen Aposteln hat er bis zu seiner Himmelfahrt Weisungen gegeben. Sie sind als Augenzeugen seine Referenzpersonen, auf deren Erz\u00e4hlung er sich abst\u00fctzt. Eine \u00dcberlappung der Zeiten geschieht indes noch auf anderer Ebene. Jesus hat die Apostel n\u00e4mlich durch den Heiligen Geist unterwiesen. Bereits in seinem ersten Buch erz\u00e4hlt Lukas, dass Jesus als 12-J\u00e4hriger im Tempel lehrte und dass er an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott zunahm (Lk 2,41-52). Weiter erz\u00e4hlt er, dass der Heilige Geist bei der Taufe in Gestalt einer Taube auf Jesus herabschwebte, dass er, erf\u00fcllt von Heiligem Geist, in der W\u00fcste vom Teufel versucht wurde (Lk 4,1), dass er nach \u00fcberstandener Pr\u00fcfung aber Kraft des Heiligen Geistes nach Galil\u00e4a zur\u00fcckkehrte, in Synagogen zu lehren begann (Lk 4,14f) und dass die Kraft des Herrn bewirkte, dass er heilen konnte (Lk 5,17). Von eben dieser Geistkraft erz\u00e4hlt Lukas, dass sie bereits in David wirkte (Apg 1,16) und dass sie, als die Zeit erf\u00fcllt und der Tag von Pfingsten gekommen war, vom Himmel her das ganze Haus erf\u00fcllte und sich auf die anwesenden Menschen verteilte (Apg 2,14). Lukas stellt also heraus, dass es ein und derselbe Heilige Geist ist, der in David und in Jesus gewirkt hat, nach dessen Himmelfahrt weiterhin in der Welt gegenw\u00e4rtig ist und ein Haus samt den Menschen darin erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Nach diesen einleitenden Worten gleitet er in sein neues Buch und rekapituliert die Beweise, die Jesus seinen Aposteln gegeben hat (V3). Im Vordergrund steht f\u00fcr ihn jetzt indes nicht das Leben Jesu bis zu dessen Tod. Ihn interessiert vielmehr, dass Jesus nach seinem Leiden bewiesen habe, dass er lebe. Nicht Leiden und Tod stehen also im Fokus, sondern deren \u00dcberwindung durch die Lebendigkeit von Gottes Gegenwart. W\u00e4hrend vierzig Tagen habe sich Jesus n\u00e4mlich seinen Aposteln immer wieder gezeigt. In seinem ersten Buch erz\u00e4hlt Lukas, dass Jesus vor seinem ersten \u00f6ffentlichen Auftreten w\u00e4hrend vierzig Tagen in der W\u00fcste vom Teufel auf die Probe gestellt worden sei (Lk 4,2). Dann habe der Teufel von ihm abgelassen (Lk 4,13), bis er zu Beginn der Passionsgeschichte in Judas eingefahren sei, der ihn verraten sollte (Lk 22,3). Wenn sich Jesus seinen Aposteln als Auferstandener also ebenfalls vierzig Tage zeigt, so will Lukas deutlich machen, dass diese Pr\u00e4senz des Auferstandenen den Teufel unterl\u00e4uft und neutralisiert. F\u00fcr Lukas verschafft der Auferstandene seinen Aposteln in dieser Zeit aber nicht nur diese Erfahrung, sondern interpretiert sie auch, indem er von seinem Herzensanliegen spricht: vom Reich Gottes. Lukas legt also Wert darauf herauszustellen, dass die Gegenwart Gottes tats\u00e4chlich f\u00fcr die Augenzeugen des Auferstandenen anschaulich geworden ist und dass sie das rettende, die Wirklichkeit konstituierende Ereignis ist.<\/p>\n<p>In der Fortsetzung erz\u00e4hlt er dann, dass es den Menschen nicht gegeben sei, die Zeit zu kennen, in welcher das Gottesreich geschehe. Die Zeit Gottes bleibe ein Geheimnis. Jesus habe sich zwar seinen Aposteln auch beim gemeinsamen Mahl gezeigt, doch sei er dann vor ihren Augen emporgehoben und von einer Wolke aufgenommen worden. Mit diesem Verschwinden von Jesus im Geheimnis endet f\u00fcr Lukas die Zeit Jesu und beginnt die neue Zeit, in welcher das Geheimnis der Gegenwart Gottes nicht mehr durch den Auferstandenen veranschaulicht ist.<\/p>\n<p>H\u00f6ren wir heute diese Geschichte, die Lukas erz\u00e4hlt, m\u00fcssen wir zun\u00e4chst den Anspruch zur Kenntnis nehmen, mit welchem Lukas erz\u00e4hlt. Lukas will nicht unseren Glauben definieren, und er will nicht festlegen, was wir zu glauben haben. Ihm geht es zun\u00e4chst schlicht und einfach darum, zu dokumentieren, was andere mit ihren Augen gesehen und erlebt haben. Zweifel an deren Bericht gibt er keine zu erkennen. \u00dcberzeugt von deren Glaubw\u00fcrdigkeit, will er f\u00fcr kommende Generationen und damit auch f\u00fcr uns, die wir seine Texte lesen, m\u00f6glichst getreu festhalten, was eine Gruppe von Menschen, die er Apostel nennt, zu jener Zeit erlebt haben. Auf diese Weise will er nachvollziehbar machen, wie der Umbruch und Neubeginn nach der Zeit Jesu geschehen ist.<\/p>\n<p>Sind wir bereit, auf seine Erz\u00e4hlung einzusteigen, m\u00fcssen wir uns auf seine beiden B\u00fccher einlassen. Da ist zun\u00e4chst sein erstes Buch. Wie der von Lukas angesprochene Theophilus k\u00f6nnen auch wir uns \u00fcber die Taten und Lehren Jesu unterrichten lassen. Dazu geh\u00f6rt offenbar die ganze Biographie von Jesus: die Ereignisse, die dessen Geburt vorausgehen, insbesondere aber jene, die \u00fcber seinen Tod hinausgehen. F\u00fcr Lukas geh\u00f6rt zur Biographie von Jesus, dass Gott in der Gestalt von Jesus nach seinem Tod immer wieder Menschen gegenw\u00e4rtig wird, ihnen zeigt, dass die Lebendigkeit von Gottes Gegenwart den Tod durchdringt, dass er sie entsprechend unterweist (Lk 24,23ff; 36ff), nach vierzig Tagen aber ihrem Blick entzogen und in eine Wolke aufgenommen wird.<\/p>\n<p>Die Geschichte von Jesus ist f\u00fcr Lukas das eine. Das andere ist f\u00fcr ihn indes, dass diese Geschichte mit der Himmelfahrt Jesu zu einem Abschluss kommt, dann aber in einem zweiten Buch auf andere Weise eine Fortsetzung findet. Hier spielen die Apostel als Augenzeugen eine tragende Rolle, hier kommt aber auch dem Heiligen Geist, der bereits in David und Jesus gewirkt hat, ein entscheidender Part zu. Diese Geschichte beginnt in Jerusalem, doch sie will das Rettende, das von Gott kommt zu den V\u00f6lkern in aller Welt bringen (Apg 28,28). Denn genau diese Botschaft vom Reich Gottes, von der auch Jesus gesprochen hat, soll weiterhin verk\u00fcndet werden (Apg 1,3; 28,31). Exemplarisch illustriert sie Lukas in seinem ersten Buch anhand der Geschichte von Jesus. In seinem zweiten beginnt er zu erz\u00e4hlen, wie sich diese Botschaft in der Weite der Geschichte und der Welt, dann und dort, wo Jesus nicht mehr gegenw\u00e4rtig ist, entfaltet. Wie wir sie heute verstehen wollen, beantwortet er nicht. Er zeigt uns die Richtung, die Antwort f\u00fcr unsere Zeit m\u00fcssen wir selber finden.<\/p>\n<p>Mit dem Einstieg in die Apostelgeschichte beginnen wir ein neues Buch. Es stellt uns vor die Frage, wo das Reich Gottes heute gegenw\u00e4rtig ist \u2013 heute, nachdem die Zeit Jesu vorbei und Jesus im Geheimnis des Himmels entschwunden ist, heute, wo unsere Zeit beschleunigt ist, wir in st\u00e4ndigen \u00dcberg\u00e4ngen leben und wir nur noch einen Atemzug lang wissen, wo wir gerade sind. Doch f\u00fcr Lukas ist die Botschaft klar: Gott wird mitten in allen Umbr\u00fcchen und Unsicherheiten jeden Moment gegenw\u00e4rtig. An uns liegt es, dem nicht im Weg zu stehen. Beten wir also, dass wir die Gegenwart von Gottes Reich finden und das Rettende, das darin steckt, entdecken. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 16. Oktober 2022 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/1016-Apg-1.1-3.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In meinem ersten Buch, lieber Theophilus, habe ich berichtet \u00fcber alles, was Jesus zu tun und zu lehren begonnen hat, bis zu dem Tag, da er seinen Aposteln, die er erw\u00e4hlt hatte, durch den heiligen Geist seine Weisung gab und in den Himmel aufgenommen wurde. 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